Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Steine

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

 In diesem Fall lag ein ganzer Haufen davon auf unserem Hof herum, seitdem wir im letzten Jahr recht spontan eine neue abflusslose Abwassersammelgrube brauchten (das ist die offizielle Bezeichnung aus der Bauordnung) und die Fläche rings um die Grube bestand aus Sand. Der Kater war begeistert - ein 9 m² großes Katzenklo!, mich hat diese Fläche schon länger gestört.
Gestern war es dann soweit, die Lieferung von ca. 3 m³ Füllsand gab den letzten Anstoss. Was mich länger davon abgehalten hatte, diese Fläche wieder zuzupflastern, ist die Tatsache, dass unter dem Rasen in ca. 10 cm Tiefe das originale Pflaster liegt - das natürlich vorher noch aufgenommen werden muss. Dazu die Grasnarbe abtragen und unterbringen und die alten Betonkanten abstemmen usw.. die Vorbereitungen, die immer mehr zeit in Anspruch nehmen...
Genug der Vorworte, lasst Bilder sprechen!

Der beinahe Urzustand

Unterm Rasen liegt das Pflaster

Wir machen den Weg frei!

Tag 2 - unter dem schützenden Sonnen-Regenschirm

Mittwoch, 23. Mai 2012

NaNoWriMo

Als Jugendliche schrieb ich ganz unbeschwert von solchen Gedanken wie plots, Charakterentwicklung und Sinn und Hintergrund einer Geschichte. Meist waren diese Geschichten eher kurz und auch nicht wirklich besonders. Häufig habe ich mich selbst als Figur in diese Geschichten geschrieben und es schlicht genossen, mich in ganz anderen Welten zu bewegen.
Das genieße ich auch heute noch. Da ich nicht zur Veröffentlichung schreibe, kann ich weiterhin als Figur in einer Geschichte mitspielen und miterleben, was sich so ergibt.
Meine erste Erfahrung mit dem halbwegs ernsthaften Versuch, eine Geschichte zu schreiben, machte ich im November 2004 im Rahmen des National Novel Writing Month. Einfach drauflos geschrieben, Ziel waren 50.000 Wörter in 30 Tagen und irgendwann entwickelte sich eine Art von Plot. Und ein Eigenleben meiner Charaktere. Spannend, was denen so einfällt, wenn man als Schreiber mal eine Weile unaufmerksam ist und einfach schreibt.
Im Juni findet Camp NaNo statt, selbes ziel und ich habe inzwischen sogar mal wieder eine Art Plot. Seit - ähm - gestern. Worum es geht, wird nicht verraten, schließlich schreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und nicht, um mich irgend jemandes Kritik zu unterwerfen - schon gar nicht im Vorfeld. Vielleicht gelange ich irgendwann auch an den Punkt, nicht unbedingt selbst mitspielen zu müssen, bis dahin werde ich das Abtauchen in eine andere Welt genießen, jeden Abend für 1667 Wörter - oder vielleicht auch mal mehr - oder weniger.
Ich freu mich drauf!


Samstag, 12. Mai 2012

Wochenende

Nachdem die letzten 2 Wochen einfach nur vorbeigerauscht sind, nahm das Tempo im Lauf dieser Woche etwas ab und ich sitze hier einfach mal ganz entspannt und muss nichts erledigen (jedenfalls nicht heute!).
Wie schon Sokrates sagte (oder ihm jedenfalls zugeschrieben wird):
Muße ist der schönste Besitz von allen. 
Muße heißt nicht einfach nur zeit haben, sondern auch einen freien Kopf haben. Diese Erkenntnis stellte sich bei mir erst so nach und nach ein. Es gibt einen Unterschied zwischen freier zeit und Muße.
Mit Muße kann man einfach mal den Gedanken nachhängen oder einfach an nichts bestimmtes denken, es muss nichts geplant, vorbereitet oder verarbeitet werden. Man kann genau das tun, was einem gerade spontan einfällt, wozu man Luist hat - und wenn man dann nichts tut, ist das auch völlig richtig. Das ist mein Verständnis von Muße.
In Muße habe ich heute Bilder, Filmchen und Musik zusammengefügt, mich beim Ansehen an die Situationen erinnert und amüsiert gelächelt.
In Muße gelesen und meinen Kaffee getrunken.
In Muße Musik gehört und ausgewählt.
In Muße über einen möglichen Plot nachgedacht, verworfen und danach den Gedanken ruhen lassen (es sind noch Taaage zeit, bis ich einen Plot brauche). Es reicht eine Szene, eine zeile aus einem Lied, ein kleiner Anstoss - und der kommt mit Muße.
;)
Und heute ist erst Samstag!

Sonntag, 6. Mai 2012

nicht nur

die Pferde galoppieren, sondern auch die zeit. Neues auf der Seite 'Bogenschießen'. Seminar und Turnier im berittenen Bogenschießen in Müncheberg vom 28.04. - 30.04.
Im Haus treten sich die Gewerke teilweise auf die Füße und im Garten explodiert gerade alles. Da es bis Ende letzter Woche eher kühl und trocken war, verlief das Wachstum etwas verhalten. Am Samstag wurde es schlagartig warm und nach 3-tägiger Abwesenheit war ich Dienstag morgen doch sehr überrascht von dem, was sich so getan hatte.
Inzwischen habe ich auch die letzten Samen und Pflanzen an Ort und Stelle (naja, zu 95 %) und nun bleibt nur abzuwarten, auf die richtige Wettermischung zu hoffen und ab Juni zu ernten. Sowohl Johannisbeeren als auch Erdbeeren und Kirschen versprechen wieder reiche Ernte.
Radieschen stehen schon seit einer guten Woche frisch aus dem Garten auf unserem Speiseplan.
Zum Haus:  morgen  um 8 Uhr kommt die Küche, außerdem der Thermo-Hanf (zwischen 8 und 10 Uhr, 9 Uhr wäre mir ja am liebsten), der Fliesenleger, der Installateur und die Tischler....
Am Dienstag mischen die Elektriker wieder mit und ab Mittwoch sind die Verputzer wieder dabei... Nur der Maler muss sich noch ein Weilchen gedulden. Es sieht doch so aus, als könne im Juni endlich die untere Wohnung bezogen werden. Und - es wird schööön!