Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Samstag, 12. Mai 2012

Wochenende

Nachdem die letzten 2 Wochen einfach nur vorbeigerauscht sind, nahm das Tempo im Lauf dieser Woche etwas ab und ich sitze hier einfach mal ganz entspannt und muss nichts erledigen (jedenfalls nicht heute!).
Wie schon Sokrates sagte (oder ihm jedenfalls zugeschrieben wird):
Muße ist der schönste Besitz von allen. 
Muße heißt nicht einfach nur zeit haben, sondern auch einen freien Kopf haben. Diese Erkenntnis stellte sich bei mir erst so nach und nach ein. Es gibt einen Unterschied zwischen freier zeit und Muße.
Mit Muße kann man einfach mal den Gedanken nachhängen oder einfach an nichts bestimmtes denken, es muss nichts geplant, vorbereitet oder verarbeitet werden. Man kann genau das tun, was einem gerade spontan einfällt, wozu man Luist hat - und wenn man dann nichts tut, ist das auch völlig richtig. Das ist mein Verständnis von Muße.
In Muße habe ich heute Bilder, Filmchen und Musik zusammengefügt, mich beim Ansehen an die Situationen erinnert und amüsiert gelächelt.
In Muße gelesen und meinen Kaffee getrunken.
In Muße Musik gehört und ausgewählt.
In Muße über einen möglichen Plot nachgedacht, verworfen und danach den Gedanken ruhen lassen (es sind noch Taaage zeit, bis ich einen Plot brauche). Es reicht eine Szene, eine zeile aus einem Lied, ein kleiner Anstoss - und der kommt mit Muße.
;)
Und heute ist erst Samstag!

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