Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Montag, 30. Juli 2012

Sommerpause

Die angekündigten Temperaturen wurden tatsächlich erreicht, seit gestern gibt es mal wieder eine kleine Abkühlung. Allerdings stehen bereits ab Mittwoch laut Wettervorhersage bereits wieder 30°C vor der Tür. Passend zum Beginn des zweiten NaNoWriMo Camps. Es ist wieder recht ruhig hier, im Garten wächst alles (vor allem die Sonnenblumen und Kürbisse), aber den Rasen habe ich im Griff. Bei etwas durchwachsenem Wetter heute den ganzen Tag in der Holzwerkstatt zugebracht und nach anfänglichem Holz suchen ab ca. 10 Uhr unverdrossen (mit kurzer Pause) bis 17 Uhr gesägt, geraspelt und geschmirgelt. Einen kleinen Vorgeschmack? Bitte sehr:


Das bisherige Gesamtergebnis ist unter Impressionen zu finden. Morgen geht es damit wohl weiter!

Mittwoch, 25. Juli 2012

Definitiv Sommer

Nach gefühlten Wochen voller Regen und Temperaturen um die 20 °C und manchmal auch deutlich darunter hat jetzt mal wieder jemand den Schalter umgelegt und pünktlich zu den sog. Hundstagen (23. Juli bis 23. August) die äußere Heizung angeworfen. Es begann noch recht harmlos mit 25 °C am Montag, steigerte sich leicht auf 28°C gestern, um heute mit 31 °C mal wieder deutlich darauf hinzuweisen, dass es ja eigentlich Hochsommer ist. Ja, danke, ist angekommen. Wie wäre es un wieder mit etwas milderen Temperaturen? Ich sehe schon die diversen Wettergötter ihre Köpfe schütteln ob der Tatsache, dass man es den Menschen in Bezug auf das Wetter einfach nicht recht machen kann. Allerdings dürften sie daran auch bereits gewöhnt sein.
Was ist eigentlich aus meiner Landart geworden? Nun, in Teilen ist sie noch sichtbar und in anderen Teilen wurde sie etwas verstärkt. Ach, seht einfach selbst!

Mischkultur und Bienenweide

Der Hahn vor genau einem Monat

Landart 1

Landart 2

Landart 3
Im Hintergrund von Landart 3 stehen die Sonnenblumen, die vor einem Monat noch nicht einmal so hoch gewachsen waren wie der Hahn und ihn jetzt wirklich zwergenhaft erscheinen lassen. Alle an den Stäben gepflanzen Kürbisse waren bisher zu faul zum Klettern und drohten die dazwischen gepflanten Tomaten zu überwuchern. Inzwischen wurden sie alle in die richtigen Wege geleitet und die Stabkonstruktionen reichen etwas höher. Sowohl Hokaido als auch Bischofsmützen haben reichlich angesetzt.
Die Sonnenblumen dienen eigentlich als Kletterhilfe für Bohnen und Erbsen, sie werden auch angenommen, sind allerdings längst über jede Bohne hinausgewachsen. Merke für das nächste Jahr: ein Sonnenblumensamen pro Erbsenpflanzstelle reicht. Und außerdem: entweder Sonnenblumen oder Mais als Kletterhilfe pflanzen. Sowohl das eine oder andere bieten zwar gute Nachbarschaft zu den Erbsen (und Bohnen, nicht vergessen) aber der Mais fühlt sich augenscheinlich nicht so wohl unter dem Blätterdach.  Ich bin gespannt, wie das Sonnenblumenfeld in voller Blüte aussehen  wird.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Sommer?

Langsam kehrt etwas Ruhe ein auf unserem Hof. Und auch in den Gedanken. Die Anzahl an Dingen, die bedacht und erledigt werden müssen, nimmt ab und alles ist deutlich überschaubarer. Und damit gibt es endlich auch die Gelegenheit, unser Projekt einfach einmal vorzustellen. Unter einen neuen Rubrik, einer neuen Seite: akamos, schlicht und einfach.
Zurück zum Titelthema. Sommer? Im letzten Jahr begann dieser recht früh (so ungefähr im April), in diesem Jahr will es auch im Juli nicht so recht sommerlich werden. Es müssen ja nicht gleich wieder 35°C im Schatten sein, aber ein paar Tage ohne Regen wären einfach mal ganz angenehm. Unser Gemüse lernt sonst bald noch schwimmen..  Gutes Pilzwetter..


Gestern zum allerersten Mal auf Pilzsuche gewesen. Morgens um ca. 9 uhr kommt man natürlich etwas spät, da stehen einige doch deutlich früher auf, aber immerhin reichte es am Ende für eine kleine Mahlzeit aus Pfifferlingen und zum Nachtisch Heidelbeeren.Von denen gab es noch reichlich.


Außerdem große Felder von Johanniskraut. Abends saßen wir gemeinsam im Garten, ich zupfte Blüten und Monika putzte die Pilze. Aus Johannsikraut lässt sich mit wenig Aufwand (vom zupfen einmal abgesehen) ein sehr gutes Öl herstellen, das eine hervorragende Heilwirkung bei Sonnenbränden hat. Ob wir es in diesem Jahr zu genau dem zweck noch verwenden, wird sich zeigen, der Sommer hat ja auch erst angefangen.