Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Mittwoch, 28. November 2012

Hat irgendwer mein Jahr gesehen?

Es hat doch gerade erst angefangen? Ich glaube, so etwas in der Art sagte ich schon einmal und ich will mich auch nicht beklagen, ich staune einfach nur. Nach unseren beiden Artikeln in zwei unterschiedlichen Regionalzeitungen kamen auch schon die ersten Anrufe und zwischen der Vorbereitung für unsere offizielle Einweihung - oder vielmehr Eröffnung der Praxis und dem Alltag kam für mich gestern abend ganz überraschend das Ende meiner Geschichte aus dem diesjährigen NaNoWriMo. Ich schrieb wohlgemut einen Satz, hatte mich gerade auf eine weitere, 20minütige Schreibphase eingerichtet und schwups. Da stand einfach das perfekte Ende. Und ich saß doch etwas perplex da, ich hatte nicht damit gerechnet. Was nun noch bleibt an der Geschichte? Sie zuerst einmal ein Weilchen liegen lassen, dann noch einmal durchlesen und Stück für Stück die einzelnen, noch nicht vollständig verknüpften Fäden aufnehmen und verarbeiten oder wahlweise auch einfach abschneiden. Bei dieser Geschichte habe ich das Gefühl, dass ich das auch tun möchte. Aber - erst ruhen lassen.
Und sonst? Befasse ich mich gerade mit Texten für Präsentationstafeln unserer Angebote und dazu passenden Bildern oder Abbildungen.
Warte darauf, dass sich der Dachdecker meldet und das letzte geforderte Fenster einbaut, damit eine Endabnahme erfolgen kann.
Ist das Thema Werbung auf einmal sehr in den Vordergrund getreten und wir sammeln Ideen, auf welche Weise diese denn erfolgen kann, von schön präsentierten Geschenkgutscheinen für Massagen oder Bogenschiessen-Schnupperstunden über mögliche Vorträge und und und...
Außerdem warten da ein paar Kränze darauf, gebunden zu werden, schließlich hat die Adventszeit ja schon begonnen. In diesem Jahr werden wir diese wohl deutlich ruhiger verleben als im letzten und ich freue mich schon darauf, wenn ab dem 17.12. sozusagen Betriebsferien anstehen (außer für Notfälle, natürlich!).
Die Kreativität meldet sich auch wieder und es entstehen Zeichnungen und auch noch das ein oder andere Acrylbild, ich sehe es schon deutlich vor mir. Da störrt nicht einmal das grau in grauem Wetter mit Regen, getreu der Devise:

Stell dir vor, es ist Winter und es geht dir gut damit!

Kommentare:

  1. Das klingt einfach nur gut und meine Daumen - gedrückt versteht sich - dazu hast du allemal.

    Lass deine Kreativität fließen und mal mal wieder.

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    1. Danke Bernar - und werde ich sicherlich dieser Tage tun ;)

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