Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Sonntag, 10. Februar 2013

Wieso...?

ist es eigentlich immer noch nicht Frühling? Habe heute meine gesammelten Samentütchen gesichtet und notiert, was bereits da ist und wann es endlich in die Erde kann. Und dabei - das Ganze verstärkt durch das Ansehen der Bilder vom letzten Sommer - habe ich mir gewünscht, endlich den Garten vorbereiten zu können und loszulegen. Aber vor März kann nichts in den Boden - und je nach Witterung sogar erst im April. Hauptsaatzeit ist Mai, das Fach mit den Tütchen quillt schon beinahe über. Zuckermais, 3 Sorten Bohnen, Gurken, Zucchini, Kürbisse - und alles erst nach den Eisheiligen, nach dem definitiv letzten Frost. Und außerdem diverse Tomaten.


Wie man aber unschwer erkennen kann auf obigem Bild, scheint zwar immer wieder die Sonne, aber da liegt noch viel zuviel Schnee rum, um auch nur daran zu denken, das Frühbeet in Betrieb zu nehmen. Vor allem, da es vorher noch umziehen muss.
So lange muss ich mich dann wohl damit zufriedengeben, ab und zu durch den Garten zu streifen und Bilder von den ganzen Pflanzen zu machen, die derzeit noch im Winterschlaf liegen und lediglich an ihren alten Blütenständen vom letzten Jahr zu erkennen sind.


Oder an ihren Blättern. Dieses Bild wurde vor ein paar Tagen aufgenommen, schnee- aber nicht frostfrei - ein paar übriggebliebene Möhrchen.


Ein verirrter Dill im Heilkräuterbeet.


Reif auf den Blättern von Roter Beete.

Und das ist eine Blaumeise, die mich vor ca 20 Tagen besucht hat. Das Bild wurde nachbearbeitet, da ich nicht nur durch das Fenster sondern auch das Insektengitter fotografieren musste und danach von dem leuchtenden Blau nicht mehr soviel zu sehen war.

Und abgesehen davon? Wird im Hintergrund an unserer Homepage gearbeitet und hoffentlich auch in absehbarer Zeit einmal fertig; bauen wir zwei Kammern im Obergeschoss zu einigermaßen staubfreien Lagerräumen aus (und produzieren dabei erst einmal jede Menge Staub beim Zuschneiden der Rigipsplatten); arbeite ich in der Werkstatt bei kuscheligen 2 °C an Handläufen aus Holz und treffe mich wieder regelmäßig zum Bogenschießen. Und werde im Lauf der nächsten Tage einen weiteren Spiegelartikel kommentieren. Heute ist aber Sonntag und ich habe frei ;)

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