Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Dienstag, 14. Mai 2013

Wonnemonat Mai

Lang ist's her, dass ich zuletzt einen Eintrag verfasst habe - und nun ist Mai. Ich glaube, Ostern war das letzte wirklich freie Wochenende  - bis ja, bis gestern. Aber der Reihe nach und das ganze als Kurzabriß vorweg - sozusagen als Lebenszeichen.

Und vorher noch eine Impression - der Raps blüht:


Und was ist seitdem geschehen? Nun, das erste Wochenende im Mai stand voll und ganz im Zeichen: Tag der offenen Tür. Das der Termin nur bedingt günstig gewählt war, wussten wir, aber irgendwie war es der einzig passende bis einschließlich Oktober. Wir hatten die Wahl zwischen: wir tun es - oder wir lassen es in diesem Jahr bleiben. Wir haben uns dafür entschieden und das bedeutete jede Menge Vorbereitungen, um alles so herzurichten, dass es einladend, gemütlich und einfach nur schön wurde. Ich denke, das ist uns gelungen und vieles von dem, was im Rahmen der Vorbereitungen erledigt wurde, hat Bestand. Einen etwas ausführlicheren Bericht (mit Bildern) verfasse ich noch.

Zwischendurch hielt Monika eine Lesung in Dessau, in der Ludwig-Lipmann Bibliothek. Im Rahmen dieser Lesung stellte sie das Buch: 
Das grosse Handbuch der Hypnose: Theorie und Praxis der Fremd- und Selbsthypnose von Werner Meinhold vor und erläuterte auch dem zwar kleinen, aber insgesamt interessierten Publikum einige der Themen, unter anderem eben: was ist eigentlich Hypnose? Ich hatte einige meiner Bilder mitgenommen und ausgestellt. Im Anschluß an die Lesung saßen wir noch ein Weilchen mit Frau Weinmann zusammen, der dortigen Leiterin und ließen den Nachmittag noch etwas ausklingen. Durchaus möglich, dass wir dort wieder einmal einkehren, die Räume sind schön und die ganze Athmosphäre angenehm.

Und weiter mit den Vorbereitungen, immer eins nach dem anderen. Im Großen und Ganzen lagen wir gut in der Zeit mit allem und Donnerstag vorher rückte noch Verstärkung an, so dass wir uns am Samstag wirklich ausschließlich um unsere Vorträge kümmern mussten. Danke noch einmal an alle, die - bis zur letzten Minute - so tatkräftig mitgeholfen haben - ohne Euch wäre alles deutlich stressiger und am Ende des Abends nicht so herrlich entspannend gewesen.
Das Wetter spielte mit, bis Freitag abend zitterten wir vor dem angekündigten Regen, der aber freundlicherweise ausblieb und damit die Ankündigung auf dem Programm, nämlich: zwischen den Vorträgen einfach im Grünen abhängen, Realität werden ließ.
Auch zwischen den Voträgen: intuitives Bogenschießen. Ganz ehrlich, mit so einem Andrang hab ich nicht gerechnet, am Ende waren es vier - oder fünf (?) Gruppen à 4 Personen, die nach einer kurzen Einleitung sowohl die Pfeile fliegen lassen als auch eine Rückmeldung geben konnten. Und in den meisten Fällen ganz offensichtlich Spaß an der Sache hatten, frei nach dem Motto: Ziele nicht, dann triffst du - oder auch nicht...

Ich habe von den übrigen Vorträgen nicht viel mitbekommen, laut Résumé war das Publikum interessiert und hatte einiges an Rückfragen gestellt - und um die Blutegel schien sich ein regelrechter Auflauf zu bilden - unsere kleinen Egon Egels :)

Das Buffet, von Renate betreut, war in guten Händen und fand guten Anklang, als ich nach dem Bogenschießen ein leichtes Brummeln im Magen hörte, gab es nur noch Reste - naja, besser als wären Berge übriggeblieben. 

Der Hof war leer, die Türen wurden verriegelt und wir saßen mit dem schwer verdienten Gläschen Wein noch ziemlich lange draußen, gegen die aufsteigende Kühle halfen Decken, bis dann so nach und nach alle in ihre jeweiligen Betten verschwanden, die Anspannung der letzten Wochen war jedenfalls deutlich abgeklungen.

Fazit: für meinen persönlichen Geschmack hätten es ein paar Leute mehr sein dürfen, eine Zählung der Empfangstafel ergab etwas über 50 Personen. Alles in allem aber ein runder Tag, ein schöner Tag mit einem sehr schönen Abschluß. Vielleicht machen wir das doch wieder.
Damit vorerst genug für heute, ich hab jetzt Urlaub und werde sicherlich noch etwas detaiilierter berichten.

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