Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Dies und das,

was ich schon vorstellen wollte und was dann der fehlenden Zeit, Muße oder Muse zum Opfer gefallen ist. Aber ich gehe trotzdem chronlogisch vor.
Zwei Eindrücke der Teestube vom Tag der Offenen Tür.


Im Hintergrund erkennt man noch, welchen Zweck die Stube sonst erfüllt, aber irgendwie passte doch alles zusammen und ergab ein einladendes Bild. Bei dem schönen Wetter wollte allerdings niemand drinnen sitzen, wir wollten ja auch nur für alle Wetter gerüstet sein. Ich glaube, nächstes Jahr machen wir die Teestube doch wieder auf, sie gefällt mir einfach zu gut :)

Außer Büchern kann man auch noch anderes retten. Zum Beispiel Kuscheltiere. Im Fläming Verteiler erging vor einiger Zeit der Aufruf nach Kuscheltieren für syrische Flüchtlingskinder. Nun könnte man ja meinen, Menschen auf der Flucht brauchen andere Dinge nötiger als ausgerechnet Kuscheltiere. Aber  so ein Kuscheltier kann beim Einschlafen helfen, warm sein, trösten, etwas zum festhalten sein und einfach etwas sein, was einem ganz allein gehört und was einem (hoffentlich) niemand streitig macht. An die ganzen grundlegenden Dinge zum Überleben wird von Hilfsorganisationen gedacht, dafür wird auch gern gespendet, aber vermutlich würden die Spender protestieren, wenn als Meldung kommt: und wir haben für YXZ € noch einen Lkw voller Kuscheltiere gekauft. Dann eben auf diesem Wege. Wer mehr darüber wissen möchte, kann http://www.orienthelfer.de/ da mal nachlesen.


Meine gesammelten Kuscheltiere frisch aus der Wäsche und nun in der Sonne zum trocknen aufgehängt. Ursprünglich wurden sie zur Übergabe an ein Hospiz in Berlin gesammelt (es sind nicht alles meine!), diese Übergabe konnte aber aus diversen Gründen nicht stattfinden. Jetzt erfüllen sie doch einen guten Zweck und leisten hoffentlich einen kleinen Beitrag zum Leben.

Neues aus der Kreativecke: ein Räucherstövchen. Gut. Eigentlich eben kein Räucher aber trotzdem Stövchen. Der Abstand zur Kerze ist so groß, dass die Kräuter nur erwärmt werden und damit ihren Duft abgeben. Mit getrocknetem Lavendel klappt das nicht so gut, die Blüten (und auch die Stiele) sind so ölhaltig, dass sie schon bei den geringeren Temperaturen doch das Räuchern anfangen, mit frischen Blüten geht es. Mein Lieblinsggeruch ist Salbei und Minze, aber auch Kiefernzapfen oder -zweigspitzen riechen sehr angenehm. Garantiert ohne zusätzliche Inhaltsstoffe und 100%ig bio, die Reste können bedenkenlos auf den Kompost.


das Innere der Räucherhöhle

Ein zufälliger Trick der Perspektive
Kräuterstövchen im Kräuterbeet


Und zum Abschluß noch zwei Impressionen:
Tautropfen im Spinnennetz

Mangold
Und sonst? Mich hat eine leichte Erkältung erwischt, der ich mit nur in kleinen Dosen arbeiten begegne, mit Tee und den Tag entspannt angehen, damit ich am Freitag ausreichend fit und geusnd bin, um in Neuendorf bei Brück mein bereits angekündigte Bogenschießen im Rahmen des dort stattfindenden Lutherfestes auch wirklich anbieten kann.
Lutherfest
Und danach noch ab Mitternacht in die Tasten hauen kann - November ist National Novel Writing Month!

Also wünsch ich mir Gesundheit und Euch eine gute Woche, genießt das Wetter, solange es möglich ist (jedenfalls diejenigen, die Wetter zum Genießen haben).

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