Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Sonntag, 16. November 2014

nur noch 6 Wochen

bis zum Jahresende 2014. Die Zeit ist wie immer verflogen, aber ich denke, wir haben sie gut genutzt. Als letzte Aktivitäten stehen in diesem Jahr noch zwei Adventsmärkte an, einmal am 30.11.2014 auf dem Sentshof, dann am 06.12.2014 in Bad Belzig in der Marienkirche. Danach ist dann Winterpause und hoffentlich mehr Zeit zur Reflektion und außerdem ganz wichtig: Erholung.
Zu den Märkten: ich habe einen Bericht des 1. Marktes (2009) in Reetz gefunden - und bin gespannt, wie sich der Markt bis zu diesem Jahr entwickelt hat:
Adventsmarkt Reetz 2009

Ich fahre im Lauf der nächsten Woche noch einmal vorbei, um mir genau anzusehen, wo wir unseren kleinen Info-,Verkaufs-und Wohlfühlstand aufbauen können. Monika wird ihre große Klangschale mitnehmen und alle Interessierten dazu einladen, einmal hineinzusteigen und sich beklingen zu lassen. Ich bringe wieder Lehm zum Formen mit für alle, die gerne einfach mal ein bisschen herumformen wollen. natürlich dürfen die Ergebnisse dann mitgenommen werden. Zusätzlich arbeite ich gerade an einer kleinen Auswahl von Weihnachtsgeschenken wie Lavendelkissen, kleinen Gestecken und Ähnlichem.
Eine Woche darauf, in der Marienkirche, wird Monika im 'Raum der Stille' abwechselnd lesen und kleine Klangschalenkonzerte durchführen, immer wieder mit den Momenten der Stille. Ich sitze mit Lehm und Ton in der oberen Etage und biete auch da allen Interessierten das Formen an.
Bilder und Berichte werden natürlich folgen. 
Heute findet in unserem Dorfgemeinschaftshaus eine allgemeine Versammlung statt, um die 800-Jahr-Feier im nächsten Jahr wirklich einmal zu planen, langsam wird es ja auch Zeit. Die Theaterproben sind bereits in vollem Gange und nach allem, was Monika mir bisher dazu berichtet hat, dürfte es ein interessantes und abwechslunsgreiches Stück werden. Ich bin gespannt!

Habe heute meinen ersten Versuch der Seifenherstellung (na gut, der Verarbeitung fertiger Flocken) vollzogen udn dabei unter anderem festgestellt, dass heiße Seife Brandblasen hinterlässt, wenn man sie sich schwungvoll auf den Daumen statt in die dafür bereitgestellten Schälchen kippt. Meine erste Variante ist eine Ringelblumenseife mit immerhin selbst geernteten Ringelblumen und ein bisschen von diesem und ein bisschen von jenem. Das nächste wird eine Lavendelseife und im nächsten Jahr möchte ich dann selber Seife sieden, da habe ich dann noch viel mehr Möglichkeiten zum experimentieren. Und kann mich endlich von den meist überparfümierten Seifen, die günstg sind - oder den wenig parfümierten, die dafür ziemlich teuer sind - lösen. Und vor allem kreativ sein :) Ich bin gespannt, ob es klappt und weiß schon, dass ich noch viel mehr Kräuter sammeln und trocknen muss, ergo muss auch noch ein Solartrockner her, mit dem sich dann auch Apfelschnitzel und Ähnliches deutlich leichter trocknen lassen (und kostengünstiger) als in unserem kleinen Dörrapparat.
Und genau für solche Überlegungen, Planungen und auch Bauphasen ist der Winter gut, wnen dafür einfach mal die Muße da ist und die Muse ebenfalls Zeit hat, sich wieder Gehör zu verschaffen :) Im Lärm des Alltags wird sie nämlich leicht überhört.
In diesem Sinne: allen einen schönen Sonntag - trotz Regen - und morgen einen guten Start in die Woche.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen