Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Montag, 17. November 2014

Seife

oder auch: erste versuche, mit fertigen Seifenflocken und diversen Zusatzstoffen nach Lust und Laune (und unter Hilfe eines Buches) unterschiedliche Seifen herzustellen. Ganz wichtiger Tip aus dem Buch: keine Kuhmilch verwenden, das geht wohl meistens schief. Stattdessen Ziegenmilch - ok, wenn ich im nächsten Jahr in die echte Seifenproduktion einsteige, werde ich den Rat beherzigen.
Bisher entstanden: Ringelblumenseife, Lavendelseife und Kaffeeseife. Die Ringelblumenseife als kleine Muffins verpackt, Lavendel-und Kaffeeseife einfach ausgestochen.
In meiner Küche stapelte sich ziwschendurch einiges an Töpfen, Bechern und sonstigen Gefäßen zum Abwiegen und Bereithalten der einzelnen Zutaten. Inzwischen ist alles wieder abgewaschen und bereit für den vorerst letzten Versuch, diesmal eine Minzeseife.
Die Kaffeeseife war übrigens eine Notlösung. Ich dachte eher an eine weihnachtliche Seife, die ich ausnahmsweise mit ätherischen Ölen versetzen wollte. Als Farbe schwebte mir ein schönes Rot vor und dafür hatte ich aus Stockrosenblüten einen schön tiefroten Sud gekocht. Aber kaum in die Seife gekippt, gab es einen Farbumschlag - nichtmal zu blau, damit hätte ich ja noch leben können, nein, zu braun. dazu passte meine ganze Planung bezüglich der ätherischen Öle so gar nicht, also fix das schlaue Buch aufgeschlagen und unter dem Stichwort Kaffee die Rettung der Seife gefunden - Kaffeeseife.
Und nun sieht die Farbe gar nicht mehr so unpassend aus ;)

Die Lavendelseife ist ungefärbt, die letzten Reste, aus denen sich nichts mehr ausstechen lassen wollte, habe ich zu kleinen Kugeln verarbeitet und die einfach noch einmal in Lavendelblüten gerollt.

Lavendelseife

Lavendelseifenkugel

Café Crema Seife
Die Seifenflocken sind unparfümiert und auch mit den diversen Zuschlagstoffen riechen sie unaufdringlich. Da ich mir ja die ganzen Seifenreste immer wieder von den Händen waschen musste, habe ich mir doch ziemlich oft die Hände gewaschen heute und muss sagen, die Basisflocken sind eine gute Qualität, meine Haut ist trotz der ganzen Wascherei nicht ausgetrocknet. So wünsche ich mir Seife :)
Nun müssen die ganzen Stückchen trocknen, mal sehen, wie lange das dauert. Es hat Spaß gemacht, dieses - hm, noch ein bisschen von diesem und von jenem - und nun freue ich mich erst recht darauf, Seife einmal ganz selbst herzustellen.

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