Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Montag, 29. Dezember 2014

Nachschub

Zu den ersten 2 cm Schnee gesellten sich heute über Nacht ca. 10 weitere cm dazu, was zum einen bedeutet - eine Stunde Schnee schipppen, um sowohl Hof als auch Zufahrt freizubekommen, aber auch bedeutet: es ist angerichtet!





Monika hatte sich zu Weihnachten ein Futterhaus gewünscht, um von ihrem Sessel aus die Vögel - im wesentlichen Kohl-und Blaumeisen sowie Spatzen - beobachten zu können. Nun, nachdem es am ersten Tag noch eher zögerlich angeflogen wurde, kamen sie heute in Scharen. Von den Scharen ist mir nur ein Schnappschuss mit immerhin 3 Meisen gelungen, vielleicht klappt es ja auch einmal mit vollerer Besetzung.


Aber nicht nur für draußen, nein auch für drinnen gab es einen Wunsch - einen Kochbuchständer. Angeregt durch eine Idee aus einer Zeitung ist dann also dieses entstanden:



Das Buch mit dem Titel 'Schokolade' war ein Geschenk von ihr an mich, zusammen mit der Bereitschaft, für die Umsetzung der Rezepte zu sorgen. Irgendwo in dem Stapel verbirgt sich aber auch ein vegetarisches Kochbuch - ich bin gespannt und freue mich auf die ersten Ergebnisse aus den neuen Kochbüchern.
Der Kochbuchhalter hat jedenfalls seine Praxistauglichkeit breits bewiesen:


und die Frage: was gibt es heute? wurde mit einer sehr leckeren Kürbiscremesuppe beantwortet.



Die letzten, also wirklich letzten Tage des Jahres 2014 brechen an, es ist alles eingekauft, die Gäste können kommen. Ich wünsche allen stressfreie Zeit!

Freitag, 26. Dezember 2014

und doch noch weiße Weihnacht?

Immerhin am 2. Weihnachtsfeiertag bedeckt eine dünne Schneeschicht Garten und Hof. Mal sehen, wie lange sie bleibt. Zur Erinnerung:



Ich wünsche noch ein paar entspannte Tage bis zum Jahreswechsel :)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Oh, ist es schon so weit???


scheint der Wichtelweihnachtsmann zu fragen. Die Rentiere sehen es gelassen, schließlich ist es ja - erst - morgen soweit ;)
Trotzdem wünsche ich heute bereits allen:

Frohe Weihnachten, stressfreie Tage und - lasst es Euch gutgehen!


Dienstag, 9. Dezember 2014

Teezeit

TeeArt in Bad Belzig habe ich meines Wissens nach bereits erwähnt, aber doppelt hält einfach besser :)
TeeArt
Da es in Bad Belzig leider kein einziges Café in der Innenstadt gibt - und der Kaffee beim Bäcker echter Blümchenkaffee ist - habe ich heute die Gelegenheit genutzt, einmal in der in diesem Jahr eröffneten Teestube einzukehren.



Zur Auswahl stehen alle losen Tees, die angeboten werden, auch eine gute Gelegenheit, mal etwas Neues auszuprobieren. Dort in der Tasse zieht gerade Grapefruit-Ingwer-Zimt vor sich hin, für die Bestimmung der Ziehzeit bekommt man einen kleinen Teatimer mitserviert.
Als zweite Tasse wurde es dann Mandarine-Karamell und den habe ich dann auch gleich mitgenommen.
Außerdem wird noch heiße Schokolade als 'Schokolade am Löffel' angeboten oder Chai Latte. Insgesamt 8 Sitzgelegenheiten mit zusammengewürfeltem Möbiliar - Rattan, Holz oder Schmiedeeisen - sowie ein Kindertisch stehen in dem kleinen Raum, der unmittelbar an den Schauraum angrenzt.
Monika kam dann auch dazu und wir beschlossen beide, doch unsere kleinen Pausen in Zukunft in der Teestube von TeeArt einzunehmen. Jedesmal kann ich dann allerdings doch keinen Tee mitnehmen, schießlich bin ich ja von Hause aus - und zuhause - eher eindeutige Kaffeetrinkerin ;)
Für eine kleine Pause zwischendurch auf alle Fälle empfehlenswert. Im TeeArt liegen übrigens auch immer wieder Veranstaltungshinweise zu unserem Angebot aus - also einfach mal reinschauen.

Zum Abschluss noch 2 Impressionen von heute morgen, nach dem ersten echten Frost:

Hortensienblüte

Mangold


Montag, 8. Dezember 2014

erst eins, dann zwei

Ein Blick in die heutige Zeitung klärte das Rätsel der verschwundenen Kinder auf dem Adventsmarkt am Samstag. Gut, verschwunden klingt bedrohlicher als es ist, es waren schlichtweg fast keine Kinder da. Das lag daran, dass - nach der Wichtelparade, die bis zur St.Marienkirche führte, sich dort Schneekönigin, Nikolaus und der Weihnachtsmann ein Stelldichein gaben und die Kinder nach der Bescherung anscheinend lieber der Schneekönigin folgten - standesgemäß, wie es in der Zeitung hieß, in einer Kutsche - als zu schauen, was es denn in der Kirche an Angeboten gab.



Nebst dem Angebot, aus Lehm Figuren zu formen, hatte auch Christina Zesche einige Bastelmöglichkeiten im Angebot, aber gut besucht waren wir beide nicht. Schade.
Monika hatte im Raum der Stille mit ihren Klangschalen und Lesungen deutlich mehr Besucher.
Hinter dieser Tür verbirgt sich der 'Raum der Stille'

Klangtest
Allerdings kollidierten hier die Meditationen und Klangschalenkonzerte immer wieder mit dem Programm in der Kirche selbst, angefangen vom Orgelspiel direkt über dem Raum bis hin zu Flötenchor und Gesang. Das Programm in der Kirche war reichhaltig und zeitlich sehr dicht, so dass Monika nur ein Klangschalenkonzert komplett spielen konnte. Sie berichtet aber von sehr interessierten und angetanen Zuhörern, auch die große Klangschale fand wieder großen Zuspruch.
Inwieweit es sinnvoll ist, ein großes Angwebot für Kinder zu machen, wenn die Kinder sozusagen nur auf der Durchreise sind, sei nun also dahingestellt, Monika wird aber mit ihren Klangschalen gerne wieder dabei sein.
Aber wir haben ein Jahr Zeit - naja, beinahe - um das genau zu planen, jetzt gehen wir allmählich in die Winterpause.
Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche und noch eine ruhige Adventszeit!

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Am 1. Advent brannte mehr als ein Lichtlein auf dem Sensthof, wir hatten schon 4 davon aufgestellt.
Bei unserer Ankunft waren die Mitglieder des OeLaLa bereits bei den letzten Vorbereitungen, im ehemaligen Pferdestall wurden fleißig Pizzen vorbereitet. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, eine davon als kleinen Energieschub zwischendurch zu holen, kam aber dann an den Crèpes mit Hokkaido-Kürbiscreme und Mozarella nicht vorbei und war danach reichlich satt. Monika auch, ein derartiger Crèpe reichte dann doch für uns beide. Die gab es im Café und das lag nun unserem Stand direkt gegenüber, von daher war der Weg einfach viel kürzer.



Der ehemalige Schafstall vor der Einrichtung. Das Bild an der Wand stammt von einem verstorbenen spanischen Maler, dessen Name mir leider gerade entfallen ist, Dieter hat es 'Bauer und Bäuerin' getauft.

Und so sah es aus, nachdem alles aufgebaut und dekoriert war. Es folgen ein paar Details.

 Der Lavendelbär neben den Lavendelkissen.


Und noch ein Bär, damit der 'Streichelzoo' auch etwas zum Streicheln hat.


Die große Klangschale und im Hintergrund der Strohberg

Das bereits erwähnte Café, Quelle des wichtigen Heißgetränks. So leer sah es dann erst wieder am Ende aus.

Eine späte Rose, Blick auf die Backstube.

Wir waren mit allem Aufbau doch deutlich schneller fertig als geplant und konnten hier und da noch ein bisschen mit anfassen, Monika lud nach und nach alle Mitwirkenden ein, sich in die große Klangschale zu stellen und konnte damit auch den ganzen Nachmittag lang viele Menschen verlocken. 
Wir trafen viele bekannte Gesichter, aber auch neue interessierte Menschen und hatten einen rundum gelungenen Tag. 
Allerdings dauerte es en Weilchen, bis wir dann wieder richtig aufgetaut waren, kalt war es dort im Stall. Alles in allem ein Adventsmarkt, dem noch ein bisschen 'Markt' gut zu Gesicht stehen würde, der Ort ist einfach wie geschaffen dafür. Dieter war jedenfalls auch sehr zufrieden mit seinem 6. Adventsmarkt und wir sind bereits zum nächsten Jahr eingeladen, es ist schon im Kalender vermerkt. Auf das es kein 'verflixtes 7. Jahr' wird!
An diesem Samstag sind wir in der St. Marienkirche in Bad Belzig zu finden und danach geht es in die Winterpause.
Allen noch eine schöne Restwoche und einen schönen zweiten Advent!