Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Mittwoch, 21. Januar 2015

ist es wirklich...

erst zwei Wochen her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben habe? Es kommt mir deutlich länger vor. Die Liste an Dingen, die 2015 zu tun sind, wächst aktuell schneller, als ich mit dem Abarbeiten hinterher komme...was aber auch daran liegt, dass ich derzeit alles notiere, auch Projekte, die etwas länger dauern werden, wie zum Beispiel einen bislang ungenutzten Raum im alten Stall mit einem Bodenbelag zu versehen (Pflaster). Dazu gehört allerdings zuerst, den ganzen dort gesammelten Bauschutt in einen Container zu schaufeln... Auch dieses Jahr wird eindeutig nicht langweilig!
Auf unseren Weihnachtspostkarten 2012 hatte Monika noch geschrieben: wir gehen davon aus, dass es im nächsten Jahr ruhiger wird. Ruhiger im Sinne von: weniger zu tun.
Nun, diese Aussage hat sich nicht bewahrheitet und ist seitdem auch nicht wieder aufgetaucht.
Und das hier keiner meint, ich würde mich beklagen! Nach wie vor stehe ich jeden Morgen gerne (wenn auch manchmal etwas müde) auf. Das Schöne an diesem Projekt ist die Vielfältigkeit der anfallenden Arbeiten und die Tatsache, dass ich doch mehr Dinge kann, als ich bis dato annahm. Wie bereits gesagt - langweilig wird es nicht.
Bevor ich nun an die Arbeit des heutigen Tages gehe, noch eine kleine Impression aus dem Garten.





Ich wünsche allen eine gute Woche, bis zum nächsten Mal!

Montag, 12. Januar 2015

und wieder ein neues Jahr





Im Hintergrund ein Feuerwerk, im Vordergrund eine Wunderkerze - so begrüßten wir das Jahr 2015. Den Schnee hatte es schon wieder weggetaut, aber wenigstens regnete es es diesmal nicht. Seit einigen Tagen ziehen inzwischen stürmische Winde über das Land, hier steht noch alles ganz unversehrt, aber es lockt einen nicht unbedingt vor die Tür. Also eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Pläne für das aktuelle Jahr zu vervollständigen, schließlich steht einiges an.
Im Februar jährt sich die urkundliche Ersterwähnung von Lehnsdorf/Lotschke zum 800sten Mal und im Juni gibt es dazu ein Festwochenende, an dem wir auf jeden Fall unseren Hof öffnen werden. Die Arbeit an der Chronik ist noch nicht abgeschlossen, aber wir sind zuversichtlich, dass sie termingerecht fertig wird.

Und bei uns? Es gilt endlich einen Weg zum Haus zu pflastern, damit man trocknenen Fußes von der Zufahrt zur Tür kommt, ein bislang ungenutzter Raum soll zu einer Werkstatt hergerichtet werden, was auch beinhaltet, mal wieder einen Fußboden zu pflastern.
Unser Stallboden bekommt noch einen Fußboden aus Holz, zumindest in einem Teilbereich. Außerdem möchte ich in diesem Jahr wieder etwas mehr im Garten tun und unter anderem ein Beet mit Heilpflanzen anlegen, dazu die überall herumstehende Schafgarbe, das Johanniskraut und auch den Spitzwegerich an einer Stelle versammeln, der Huflattich hat sich sein Beet schon selbst gesucht.
Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres kommen meinen Tomaten in diesem Jahr in große Töpfe und an einen anderen Ort, das gleiche gilt für Salat. Die erwähnten Erfahrungen beziehen sich auf die Schnecken, die es in Zusammenarbeit mit den Kartoffelkäfern im letzten Jahr geschafft haben, meine komplette Kartoffelernte ausfallen zu lassen.
Ich versuche es trotzdem noch einmal...
Aber etwas Zeit ist ja noch, bis es wirklich ernst wird draußen im Garten und auch das Pflastern lasse ich noch eine Weile sein, bis dahin gibt es noch einiges andere zu tun.
Ich freu mich schon drauf ;)
Allen einen guten Start ins Neue Jahr, in die neue Woche und bis bald!