Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Samstag, 2. Mai 2015

Alles neu macht der Mai

Nachdem sich der April am Donnerstag noch einmal von seiner typischten Seite zeigte mit Sonne, Regen, Gewitter, Hagel und gleich danach wieder Sonnenschein, begann der mai gestern sonnig, wenn auch etwas kühl. Der Regen der letzten Woche war allerdings lange erwartet, meinen Aufzeichnungen zufolge gab es zwar Anfang April zwei Tage mit etwas Regen, im Großen und Ganzen zeichneten sich die letzten 2 Monate aber eher durch eine ziemliche Trockenheit aus. Bereits der erste Regen Anfang der Woche reichte aus, um im Garten allem einen Wachstumsschub zu verpassen und auch die Wiese/der Rasen auf dem Hof legten ordentlich zu - die Mähzeit beginnt also erneut.
Urpsürunglich war in diesem Jahr die Bewerbung für den Fläming Initiativ Preis geplant, da aber die Präsentation mit Fläming Aktiv zusammenfällt und das alles auch noch im Juni, der heißen Phase zur Vorbereitung auf unser Dorffest, haben wir auch in diesem Jahr die Teilnahme nicht weiter verfolgt.
Die vorbereitenden Arbeiten an der Chronik sind abgeschlossen und unsere gesammelten Werke befinden sich bereits in den Händen des Layouters, vorangegangen waren 3 sehr lange Abende, die zuerst die Bildauswahl betrafen (abends gegen halb 11 - oh, noch ein Bild...) und am Folgetag 4 Stunden Bildunterschriften. Sabine Zurmühl hat aus den ganzen ihr zugetragenen Interviews und der ganzen Recherche, den Text verfasst, den wir dann in ca. einer Woche noch einmal Korrektur lesen werden. Ich glaube, wenn die Chronik endlich in Druck geht, haben wir uns ein Gläschen Sekt verdient :)
Der erste Kräutertag fand bereits statt und laut der Eintragung im Gästebuch und den Aussagen von Monika und Juliane (ich war an dem Tag Geburtstag feiern bei Susann) war es wieder ein rundum gelungener Tag. Die erste Quiche mit Giersch und Mangold kam auf den Tisch; Monika gelang es, mir ein klitzekleines Scheibchen beiseite zu stellen und ich kann nur sagen: ein Problem mit Giersch im Garten? Esst ihn doch einfach auf! Echt lecker. Entweder gedünstet wie Spinat oder blanchiert und dann auf einer Quiche - sehr fein. 
Den ersten Mai verbrachte ich in Reetz auf dem Sensthof, mit Lagerfeuer, 28 Pizzen aus dem großen Backofen und ungefähr 20 Leute aus Berlin, Potsdam und rings um Berlin herum, mit interessanten Gesprächen am Abend und einer recht begeisterten Gruppe zum Bogenschießen heute gegen Mittag. War wie ein kleiner Urlaub, weg vom Hof ;)
Zur Einstimmung in den neuen Monat ein Bild vom Maibaum (bei nächtlicher Beleuchtung und leider etwas unscharf...) und damit wünsche ich allen einen schönen Sonntag!