Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Lebenszeichen

Auf unserer Seite www.akamos.de steht immer noch etwas vom Frühling, ich gebe zu, dass das langsam nicht mehr so wirklich zutreffend ist, schließlich haben wir inzwischen sowohl metereologischen als auch kalendarischen Herbst. Wird nächste Woche geändert, versprochen.
Aber dieses Jahr war ein sehr arbeitsintensives und zwischenzeitlich sehr heißes und daher wurde von meiner Seite aus nur das Notwendigste an Bürokram erledigt und es blieb eine Menge liegen.
Rückblick: Im August war ich ziemlich häufig im Landei eingesetzt, abgesehen davon war das Parkfest in Wiesenburg, diesmal ob der hohen Temperaturen deutlich weniger besucht als im Vorjahr (jedenfalls beim Bogenschießen), ansonsten viel Kleinkram und zu hohe Temperaturen. Das Steinbildhauseminar ist leider mangels ausreichender Teilnehmerzahl ausgefallen, ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder klappt. Solveig war trotzdem aus Wuppertal angereist und wir verbrachten einfach eine entspannte Zeit auf unserem Hof und übten uns stattdessen im Schnitzen.



Im September ließen die hohen Temperaturen glücklicherweise nach, drastisch sogar, und mein Bogenschießen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wiesenburg begann im strömenden Regen, danke für den bereitgestellten Pavillon! :)

 
 Bei Löschübung am brennenden Auto hatte Bogenschießen natürlich keine Chance, aber vorher und nachher hatte ich trotz des Wetters doch einige, die alle zusammen insgesamt 9 Pfeile in der büscheligen Wiese versenkten. Langsam denke ich ernsthaft über ein mobiles Pfeilfangnetz nach..

Am folgenden Wochenende in Reetz auf dem Sentshof im Rahmen von 48-Stunden-Fläming hatten wir alle Glück und es schien die Sonne. Im Vorjahr öffnete der Himmel um 17 Uhr seine Schleusen, wir hatten gerade die letzten Gäste vom Tag der offenen Tür verabschiedet, derweil in Reetz Land unter herrschte, es gibt einen wunderschönen Kalender bei Dieter zu sehen, auf dem dieser Tag in eindrucksvollen Bildern festgehalten ist. Aber man ließ sich dort nicht beirren, stellte die Technik unter und machte einfach weiter. In diesem Jahr also Sonne. Während Juliane und Monika am Samstag einen Kräutertag durchführten, versuchten sich bei mir etliche der Musiker im Bogenschießen. Sonntag waren wir alle 3 in Reetz, Monika zu einem gut besuchten Klangschalenkonzert in der dortigen Kirche (leider haben wir nicht ein einziges Bild davon :(), Juliane führte interessierte Gäste über den Sentshof zu allen möglichen Kräutern (und wie üblich kamen sie nicht weit) und auch ich hatte viele Besucher. Einige waren sogar extra deswegen gekommen, weil sie das Bogenschießen im Programm gesehen hatten. Schön!

Bogenschützen Sonntag morgen
Juliane auf der Kräuterführung
 Die folgende Woche stand im Zeichen der Vorbereitungen für unseren Tag der offenen Tür, langsam bekommen wir darin Übung und abgesehen davon sind viele Bereiche schon soweit aufbereitet, dass sie nicht mehr viel Arbeit benötigen. Es waren leider nur wenige Besucher da, wir halten aber an unserem Tag der offenen Tür fest, nur nächstes Jahr wieder zu Sommerbeginn - was ja in diesem Jahr aufgrund der 800-Jahr-Feier nicht möglich war. Es war doch etwas kühl und wobwohl wir ausreichend Platz haben, um auch drinnen gemütlich zu sitzen, ist so ein Tag der offenen Tür bei schönem Wetter einfach - schöner. Sehe ich ja auch ein. Wie gesagt, wenige Besucher, aber dafür unerwartete Wiederbegegnungen, die uns alle gefreut haben.

Gäste am Kuchenbuffet und unsere Nachbarin Renate, die sich um den Service kümmerte.

Und dann? Man soll es nicht für möglich halten - auch wir machen mal Urlaub. Eine Woche in Harlesiel und das Wetter war toll. Zu toll für unsere gepackten Klamotten, schließlich kann es ja Anfang Oktober auch mal regnerisch sein an der Küste, oder?

Monika im Wasser auf Wangerooge
Karin im Wasser in Neuharlingersiel

Kein bisschen Sturm, kein bisschen Regen. Auf Wangerooge wäre ich sogar ins Wasser gegangen, aber wir hatten vorher überlegt, das Badezeug nicht den ganzen Tag herumschleppen zu wollen. Es war trotzdem herrlich am Strand und überhaupt ein wunderschöner Urlaub, den wir beide in dieser Woche jetzt zuhause noch etwas fortsetzen, bevor es nächste Woche mit dem nächsten Renovierungsabschnitt losgeht: meine Küche ist dran. Zu Weihnachten soll sie spätestens fertig sein, schließlich wollen wir wie üblich unser Fondue in der Küche genießen.
Dann folgt auch eine Aktualiserung unserer Homepage, wie anfangs angekündigt. Alle Termine für dieses Jahr stehen allerdings schon drauf, nämlich hier - auf unserer Seite Aktuelles.
In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine angenehme Woche, ich gehe dann gleich mal meiner kreativen Seite beim Töpfern nach.

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