Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

akamos - wo Kunst und Natur sich mit Gesundheit treffen


akamos – Wo Kunst und Natur sich mit Gesundheit treffen

Hier auf diesen Seiten ist so oft von Obst und Gemüse die Rede, dass ich bereits mehrfach gefragt wurde, ob wir hier einen landwirtschaftlichen Betrieb aufbauen wollen. Die Antwort lautet ganz entschieden: NEIN! 
Der Anbau des Ganzen dient lediglich der Ergänzung unseres Speiseplanes und der reinen Freude am Experimentieren (wächst es?). zu wissen, dass diesem ganzen Grünzeug nicht mehr beigetan wurde als Hornspäne, Brennnesseljauche und Kalk macht es umso einfacher, mal eben etwas frisches aus dem Garten zu holen und beim Arbeiten einfach mal hier und da zu naschen, ohne großartige Waschorgien betreiben zu müssen. Soviel also zum Thema Landwirtschaft.

Die nächste Frage, die sich stellt, ist wahrscheinlich: wer ist eigentlich wir? Wir sind Monika, Jahrgang 44) und ich, Karin (Jahrgang 68). Mutter und Tochter, die nach 24 Jahren sehr getrennter Wege im Spätherbst 2010 auf den Gedanken kamen, vielleicht etwas Gemeinsames, Neues aufzubauen. Ich habe dies bereits in Teilen andernorts erwähnt, füge es aber der Vollständigkeit halber auch hier ein. 
Angeregt wurde dieser Gedanke auf der Bahnfahrt von Berlin nach Meersburg, zusammen mit Anette und Gustav, auch beide auf dem Weg der Veränderungen. Auf der Hinfahrt war alles noch eine recht vage Idee – die Idee, gemeinsam ein Seminarzentrum aufzubauen – für Entspannung, Psychotherapie und allgemein der Gesundheit dienend. Auf der Rückfahrt wurden die Pläne bereits konkreter, mit zuteilung von Aufgabenbereichen, mit der Auflistung von möglichen Angeboten usw. Die Fahrt ging deutlich zu schnell vorüber, aber der Grundstein war gelegt.
Es herrschte eine Weile Funkstille, bis Monika sich dann ganz beherzt via Internet auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück machte. Uns schwebte ein Resthof vor, der von vorne herein Platz bieten und darüber hinaus auch noch Ausbaupotential beinhalten sollte. Das ganze möglichst nicht allzu weit von Berlin entfernt, um auch ggfs. von dort Menschen anziehen zu können.
Es folgten diverse Besichtigungswochenenden, die wir dann wie einen Kurzurlaub zelebrierten und nebst den jeweiligen Objekten auch gleich zu erkunden, was denn die nächstgelegenen Ortschaften zu bieten haben.

Im März 2011, kurz vor einer geplanten Pause (nach Besichtigung von 15 Objekten) fanden wir hier in Lehnsdorf genau das richtige. Es passte einfach alles und damit wurde aus der geplanten Pause eine zeit eher heftiger Aktivität. Die jetzt allmählich etwas nachlässt.
Geplant also ist der Aufbau eines kleinen Zentrums für Heilpraxis und Psychotherapie mit einem recht umfangreichen Angebot. 

Monika bietet: 
  • Psychotherapie in Hypnose, 
  • Klangschalenmassage, 
  • Blutegeltherapie, 
  • Autogenes Training, 
  • Progressive Muskelrelaxation, 
  • Fußreflexzonenmassage und
  • Ohrakupunktur.
Mein Angebot umfasst bisher: 
  • Intuitives Bogenschießen, 
  • Kunst und Kreativität (das Unsichtbare sichtbar machen)
  • Lomi-Lomi Massage.
Darüber hinaus wollen wir auch Seminare zu unterschiedlichen Themen anbieten und werden sicherlich auch den einen oder anderen Gastvortragenden dazu einmal einladen. Themen: Gesundheit im weitesten Sinne. 

Eröffnet wurde inzwischen und allmählich schaffen wir es auch durchaus, den Hof wieder zu verlassen, zu Urlauben, Fortbildungen oder auch, um anderswo aktiv zu sein. Wir haben bereits eine ganze Reihe an interessanten und angenehmen Menschen und Projekten kennengelernt und sind nach wie vor mit unserer Entscheidung, hierher zu ziehen, voll und ganz zufrieden.

Dieses ganze Projekt ist mittel- bis langfristig nicht darauf ausgelegt, nur uns zwei zu beschäftigen, sondern wünscht und braucht durchaus noch Mitstreiter, um das ganze Potential ausbauen und nutzen zu können.  

Jetzt im dritten Jahr zählt neben unserer Kollegin Juliane Henze Matthias Rottler zum engeren kreis mit dazu, Matthias kommt einmal in der Woche, um mich bei all den Arbeiten zu unterstützen, die alleine einfach nicht zu handhaben sind und ist auch zwischendurch immer gerne bereit, einzuspringen, mitzuhelfen und insgesamt einfach eine große Bereicherung. Das gleiche gilt für Pierre Handke, Maler und Rundumtalent für alles bauliche (außer Wände verputzen ;)) und auch sonst immer vor Ort, wenn er in irgendeiner Weise helfen kann. 

Und natürlich auch zum Kaffeetrinken!
;)

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