Eine Reise an einem Ort

Diese Reise begann im April 2011 und dauert noch an - kleine Schritte und doch am selben Ort - und hier lege ich ein kleines Reisetagebuch vor, in dem immer wieder Neues steht zum Verlauf der Reise - an einem Ort.

Horses, of courses

Wie bereits erwähnt, tut sich hier eine neue Seite auf. Eine der ersten Dinge, die mir auf unseren diversen Fahrten nach Bad Belzig aufgefallen sind, war das Schild: Reit-Therapiehof in Grubo. Diverse Recherche später war klar - dieser Hof ist als Therapiehof nicht mehr aktiv. Inzwischen weiß ich mehr darüber, aber das nur am Rande erwähnt - vorerst.
Dafür kenne ich jetzt das Begrüßungskomitee (und irgendwann mach ich davon auch mal ein Bild), bestehend aus Ida, Charlotte und Kolja, ihres Zeichens ziemlich große Doggen und Aurelie und ähm, ja, einer fehlt noch in der Runde, jedenfalls französische Jagdhunde, meine ich. Während die drei erstgenannten sehr umwerfend in ihrer Begrüßung sein können, sind die beiden Franzosen eher etwas zurückhaltend - merci beaucoup!

Aber eigentlich geht es um Pferde. Wie viele Mädchen war auch ich ganz begeistert von Pferden, habe aber außer einem halben Jahr voltigieren, einer Woche Reiterurlaub (den ich am liebsten wieder vergessen möchte) und halbstündigen Ausritten, sobald ich wieder etwas Geld zusammengeapart hatte, um diese zu finanzieren (und in diesen halben Stunden habe ich einiges an Zeit damit zugebracht, Bronco wieder einzusammeln) seit ca. 30 Jahren keinen wirklichen Kontakt zu Pferden gehabt.
Nun könnte man ja meinen, prima, jemand, der nie reiten gelernt hat, muss auch nichts verlernen. Weit gefehlt. Schließlich gehörten die diversen Mädchenpferdebücher zu meiner bevorzugten Literatur, bis ich auf andere Themengebiete umgestiegen bin und man kann sich aus Büchern auch eine Menge 'Wissen' aneignen, das zum Teil schwer wieder loszuwerden ist. Hält man sich dann noch vor Augen, aus welcher Zeit diese Bücher meistens stammen (50er und 60er Jahre), ist auch klar, um welche Art von Wissen es sich handelt. Und sich in puncto Reiten einiges geändert zu haben scheint oder jedenfalls dabei ist, sich zu ändern. Kommt mir und meiner Einstellung sehr entgegen, ändert aber nichts an dem ganzen Gerümpel in meinem Kopf, das so nach und nach aussortiert werden muss.
Und an der Tatsache, dass man sowohl beim Reiten als auch beim Führen derjenige ist, der klar wissen muss, wohin es eigentlich gehen soll. Da habe ich anscheinend noch Entwicklungsbedarf. Schad nix, man ist nie zu alt zum Lernen ;)
Genug der Theorie für heute, es folgen ein paar Bilder und mehr Text nach und nach.

Winnie (Dülmener) und Quanino (Berber)

Norwin (Tinker)  und ganz ehrlich - sieht er nicht einfach nur gut aus, egal, was er macht?

Susann und Norwin bei der Freiarbeit


Quanino - man beachte bitte die unglaublich motivierte Miene



Sieht schon besser aus, aber wirklich begeistert war er die ganze Zeit über nicht und es gehört auch nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.
Zwei Anmerkungen noch. Die Freiarbeit beihaltet, mit dem Pferd dahingehend zu kommunizieren, dass es auf Zeichen, Körperhaltung, oder sogar einfach nur auf den Gedanken reagiert. Winnie, den ich nicht bei der Arbeit fotografiert habe, ist wohl bereits Profi darin. Norwin ist noch am Anfang seiner Ausbildung und Quanino - steht halt nicht drauf...
Nächste Anmerkung hat mit den Bildern zu tun: bei so bewegten Tieren wie den Pferden versagt meine Digitalkamera etwas, sollte es mal zu einem ernsthaften Fototermin kommen, nehme ich meine Kleinbildkameras mit, die kommen damit besser klar. Aber für einen ersten Eindruck reicht es :)



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